Gottesdienste St. Peter und Paul

 

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Nachrichten aus der Kirche

 

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Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
Biegenstraße 18
35037 Marburg

Tel.: 06421 / 169570
Fax: 06421 / 1695720


Neue Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr Mi. 13.00 Uhr - 16.00 Uhr


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Veranstaltungskalender

Ausgewählte Gebete

Der Sonnengesang des Heiligen Franziskus

Du höchster, allmächtiger, guter Herr,
Dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre und aller Segen,
nur Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, Deinen Namen zu nennen.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
mit all Deinen Geschöpfen,
vornehmlich mit der edlen Herrin Schwester Sonne;
denn sie ist der Tag, sie erleuchtet uns.
Und schön ist sie und strahlend in großem Glanze,
Dein Sinnbild, Höchster.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch Bruder Mond und die Sterne;
am Himmel schufest Du sie
hell leuchtend und kostbar und schön.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch Bruder Wind und die Lüfte.
durch Wolken und heiteren Himmel;
und jegliches Wetter,
durch das Du Deinen Geschöpfen Gedeihen gibst.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist sie
und demütig und kostbar und rein.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch Bruder Feuer,
durch den Du uns erleuchtest die Nacht;
und schön ist er und fröhlich
und gewaltig und stark.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch unsere Schwester Mutter Erde,
die uns ernährt, die uns erhält,
vielfältige Frucht uns trägt
und bunte Blumen und Kräuter.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch jene, die vergeben um Deiner Liebe willen
und Krankheit leiden und Not.
Selig, die solches still ertragen,
denn von Dir, Höchster,
werden sie dereinst gekrönt.


Gelobt seist Du, o Herre mein,
durch unseren Bruder, den leiblichen Tod;
keiner der Lebenden kann ihm entrinnen.
Weh denen, die sterben in schwerer Sünde,
und selig jene, welche ruhen in Deinem heiligsten Willen,
denn kein Leid tut ihnen der zweite.


Lobt und preiset den Herren mein
und erweist Ihm Dank
und dient Ihm in tiefer Demut.

Amen.

 

Der Sonnengesang ist der bekannteste Text des Heiligen Franziskus und zählt aufgrund seiner dichterischen Gestalt und seines Inhalts zur Weltliteratur. Er entstand in altitalienischer Sprache im Winter 1224/25, als Franziskus krank in einer Hütte bei San Damiano lag. Nach späteren Quellen fügte Franziskus die Friedensstrophe hinzu, um einen Streit zwischen dem Bischof und dem Bürgermeister von Assisi zu schlichten. Die Strophe über „Bruder Tod“ verfasste er, als er selbst dem Tode nahe war.

Das Gebet ist nicht nur eine Hymne auf Gottes gute Schöpfung, sondern fordert uns auch heraus in unserem Verhalten zur Welt und Natur sowie in der Annahme von Krankheit und Sterben.


Pfingstsequenz

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende deines Lichtes Strahl!


Vater aller Armen du,
Aller Herzen Licht und Ruh’,
Komm mit deiner Gaben Zahl!


Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, du süßer Seelenfreund!


In Ermüdung schenke Ruh’,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der trostlos weint.


O du Licht der Seligkeit,
Mach dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!


Ohne Dein lebendig Wehn
Nichts im Menschen kann bestehn,
Nichts ohn’ Fehl und Makel sein.


Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht.


Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irregeht.


Heil’ger Geist, wir bitten dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner Gaben Siebenzahl.


Spende uns der Tugend Lohn,
Lass uns stehn an deinem Thron,
Uns erfreun im Himmelssaal.


Amen. Alleluja!

Veni, Sancte Spiritus,
Et emitte caelitus
Lucis tuae radium.


Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.


Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.


In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solatium.


O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.


Sine tuo numine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.


Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.


Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.


Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.


Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium


Amen. Alleluja!

 

Die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus ist ein lateinischer Hymnus, mit dem die gläubige Gemeinde den Heiligen Geist um Beistand bittet. Sie erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten und an die Gaben des Heiligen Geistes.
Der lateinische Text der Sequenz wird Stephen Langton (um 1150 bis 1228) zugeschrieben und ist von Heinrich Bone 1847 ins Deutsche übersetzt worden (siehe Gotteslob Nr. 243 und Nr.244).


Das Wessobrunner Gebet

Das erfuhr ich unter den Menschen als der Wunder größtes,
Dass Erde nicht war, noch Himmel oben,
Nicht Baum noch Berg nicht war,
Noch [...] irgendetwas, noch die Sonne nicht schien,
Noch der Mond nicht leuchtete, noch das herrliche Meer.
Als da nicht war an Enden und Wenden,
Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes,
Und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister.
Und Gott, der heilige [...]

Gott, Allmächtiger,
der Du Himmel und Erde erschaffen hast
und den Menschen so viele gute Gaben gegeben hast.
Gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben
und guten Willen, Weisheit und Klugheit
und Kraft, dem Teufel zu widerstehen,
und das Böse zu meiden und
Deinen Willen zu verwirklichen.

Dat gafregin ih mit firahim firiuuizzo meista,
dat ero ni uuas noh ûfhimil,
noh paum ... noh pereg ni uuas, ni ... nohheinîig
noh sunna ni scein,
no mâno ni liuhta,
noh der mâreo sêo.

Dô dâr niuuiht ni uuas enteo ni uuenteo,
enti dô uuas der eino almahtîco cot, manno miltisto,
enti dâr uuârun auh manake mit inan cootlîhhe geistâ.
enti cot heilac ... [...]

Cot almahtico,
du himil enti erda gaworachtos,
enti du mannun so manac coot
forgapi,
forgip mir in dino ganada rehta galaupa
enti cotan willeon,wistom enti spachida
enti craft, tiuflun za widarstantanne,
enti arc za piwisanne
enti dinan willeon za gauurchanne

 

Das Wessobrunner Gebet ist in einer um 814 im südlichen Bistum Augsburg entstandenen lateinischen Sammelhandschrift überliefert. Das Gebet ist ein anonymes althochdeutsches Gedicht und gilt als die älteste deutsche Dichtung. Der Text besteht aus zwei Teilen: einem stabreimenden Fragment eines Schöpfungsgedichts und einer Gebetsformel in Prosa. In den ersten fünf Zeilen des Gedichts wird die christliche Genesis mit Elementen germanisch-heidnischer Kosmogonie dargestellt. Die erste Niederschrift dieses für die Heidenmission bestimmten Textes könnte - als Adaption einer angelsächsischen Vorlage - aus Fulda stammen und etwa 790 entstanden sein.


Als Wissenswertestes wird berichtet, dass es im Anfang nicht Erde und Himmel, nicht Baum und Berg, nicht Sand und Sonne, nicht Mond und Meer gegeben habe, sondern nur den allmächtigen Gott und seine Engel. Mit dem Abvers „enti cot heilac – und der heilige Gott“ bricht das Fragment ab.


FSJ-Stelle frei

Ab dem 1. August 2017 freie FSJ-Stelle in unserer Gemeinde

"Gemeinsam zum Geschenk"

Ferienspiele 2017 für Grundschulkinder von 6 - 13 Jahre vom 7. - 11. Aug. 2017

Erwachsenenfirmung

Die Firmung nachholen?
Komm! Mach dich auf den Weg!
5 Glaubens – und Gesprächs-abende für Erwachsene zur Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung

Gemeindefahrt nach Limburg am 14. Mai 2017