Gottesdienste St. Peter und Paul

 

Gottesdienste im Pastoralverbund

 

Cölber AK Flüchtlinge und St. Maria Königin

 

Nachrichten aus der Kirche

 

Kontakt

Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
Biegenstraße 18
35037 Marburg

Tel.: 06421 / 169570
Fax: 06421 / 1695720


Neue Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr Mi. 13.00 Uhr - 16.00 Uhr


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


Katholische Kirche in Marburg u. Fronhausen auf facebook

Veranstaltungskalender

Geschichte der Gemeinde und der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Stichworten

Frühere Planungen einer neuen katholischen Kirche in Marburg

Bereits 1904 kaufte der damalige kath. Marburger Pfarrer, Dr. Konrad Weber, ein Grundstück in der Biegenstrasse für einen Kirchenneubau, zusätzlich zur bereits vorhandenen Kugelkirche St. Johannes.

Die dafür angesparte 1 Million Goldmark ging im 1.Weltkrieg und der anschließenden Inflation verloren.

Erst die Folgen des 2. Weltkrieges mit der Vertreibung von Millionen Menschen, und die ansteigende Zahl der Marburger Katholiken bis auf anfangs 20.000 ließen jetzt wieder einen Kirchenneubau in den Vordergrund rücken. Durch die verbindliche Zusage einer großzügigen Spende des Cartellverbandes (CV) mit den in Marburg ansässigen kath. Studentenverbindungen Rhenania und Palatia war der Weg zu einer neuen katholischen Kirche in Marburg geebnet.

 

Kirche St. Peter und Paul im Bau


Oktober 1952/53

Neubau eines Gemeindehauses mit Gemeindesaal als Gottesdienstraum auf dem bereits vorhandenen Gelände in der Biegenstrasse


1955 -1957

Vorarbeiten und Gespräche mit diversen Architekten und Sponsoren zur Planung der neuen Kirche durch Dechant Dr. Nüdling und Pfarrer Rützel.


August 1957

Bischof Bolte und Domkapitular Schick lehnen den vom Marburger Magistrat gewünschten neugotischen oder barocken Bau ab und setzen sich mit ihrer Vorstellung von einer zeitgemäßen und modernen Kirche durch.


8. September 1957

1. offizieller Spatenstich im 750. Geburtsjahr der Hl. Elisabeth durch Josef Kardinal Frings und die Bischöfe Bolte und Schick.


1957/58

Wegen einer schwierigen Fundamentierung bei unsicherem Schwemmmaterial und Moorinseln wird eine Pfählung mit 99 Pfählen erforderlich.


22. Juni 1958

Feierliche Grundsteinlegung durch Bischof Schick und den Cartell-Verband (CV), der einen Teil der Kosten übernommen hatte.


6. und 7. Juni 1959

Feierliche Kirchweihe durch Bischof Dr. Adolf Bolte mit Salbung und Versenkung der Reliquien der Heiligen Bonifatius und Sturmius in den Altar.


15. November 1959

Erhebung der Gemeinde St. Peter und Paul zur Pfarrei.    


Archiv: A. Röhrkohl
Pfarrer Rützel

Zitate aus den persönlichen Aufzeichnungen von Pfarrer Rützel:

Beim Bau des Turmes kletterte ich im November 1958 einmal die Treppen hoch, um nachzuprüfen, ob die Schalllöcher für die Glocken groß genug würden. Ein Gerüst raget über die bereits gegossene Betonwand hinaus. Es lockte mich sehr, das Gerüst außen hinunter zu steigen. Ich kam gut auf der Mauer zu stehen und versuchte nun, außen runter auf die Betonbretter zu kommen. Irgendwie hatte ich eine Stange neben mir übersehen und blieb, als ich den Tritt nach unten wagte, mit meinem Mantel an der Stange hängen. Nun hing ich zwischen Himmel und Erde, in etwa 35 m Höhe. Ich hatte die wunderbare Aussicht auf die Stadt genossen und so einen leisen Traum gehabt: "Hier oben ein Kaffee, was wäre da zu verdienen...?" - Jetzt hatte ich ausgeträumt und war in tiefer Not. Doch konnte ich mich schließlich an einer anderen Stange etwas hochziehen, dass ich mich aus der Falle befreite und mich herunterlassen konnte. Etwas zitternd und sehr vorsichtig stieg ich ab und wagte mich längere Zeit nicht mehr auf den Turm. Da die Baugrube sich stark mit Wasser füllte, lästerte die Gemeinde: "Der Pfarrer baut ein Schwimmbad!" Doch mit dem Frühjahr wurden die Mäuler gestopft.


 

Die Pfarrer von St. Peter und Paul

1953 übernahm Msgr. Johannes Rützel Verantwortung für die Christen im Nordviertel Marburgs. Er wurde beauftragt, eine zweite Gemeinde mit Kirche und Gemeindehaus aufzubauen. Eine Aufgabe, der sich der rührige, volksnahe Seelsorger ein Leben lang verschrieben hat. Am 15. November 1959 wurde die bisherige Pfarrkuratie zur Pfarrei erhoben und damit Johannes Rützel zum 1. Pfarrer der kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul ernannt. 1982 übergab er die Verantwortung an seinen Nachfolger, Pfarrer Albert Köchling. Zehn Jahre später starb er in seiner Heimat im Alter von 80 Jahren.

Pfarrer Albert Köchling blieb fast genauso lang wie sein Vorgänger Pfarrer von St. Peter und Paul - dazu kamen noch Jahre als Kaplan. Nach dem Jubiläumsjahr "800. Geburtstag der Heiligen Elisabeth" im Jahre 2007 bat er aus gesundheitlichen Gründen den Bischof um Versetzung in den Ruhestand und übergab im November 2008 den Schlüssel an seinen Nachfolger

Pfarrer Klaus Nentwich, den 3. Pfarrer der noch jungen Pfarrei St. Peter und Paul.

FSJ-Stelle frei

Ab dem 1. August 2017 freie FSJ-Stelle in unserer Gemeinde

"Gemeinsam zum Geschenk"

Ferienspiele 2017 für Grundschulkinder von 6 - 13 Jahre vom 7. - 11. Aug. 2017

Erwachsenenfirmung

Die Firmung nachholen?
Komm! Mach dich auf den Weg!
5 Glaubens – und Gesprächs-abende für Erwachsene zur Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung

Gemeindefahrt nach Limburg am 14. Mai 2017