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Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
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35037 Marburg

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Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr Mi. 13.00 Uhr - 16.00 Uhr


Blickpunkt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Veranstaltungskalender

Aktuell im katholisch-theologischen Seminar



Dr. Stephanie Ernst zur Professorin für Biblische Einleitungswissenschaften ernannt

Fulda (bpf). Frau Dr. Stephanie Ernst (Pleinfeld/Mittelfranken) ist mit Wirkung vom 1. August zur Professorin für Biblische Einleitungswissenschaften und ihre Didaktik an der Theologischen Fakultät Fulda und dem Katholisch-Theologischen Seminar in Marburg ernannt worden. Die Ernennungsurkunde überreichte ihr Bischof Heinz Josef Algermissen im Fuldaer Bischofshaus.


Dr. Ernst, Jahrgang 1975, studierte von 1995 bis 2001 Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Ihr Diplom wurde mit der Note sehr gut bewertet. Von 1996 bis 2002 studierte sie Philosophie mit den Nebenfächern Klassische Archäologie und Physik, ebenfalls an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die Magisterprüfung legte sie 2002 mit der Note sehr gut ab.


Im Jahr 2006 erlangte sie die Doktorwürde an der Katholisch- Theologischen Fakultät Würzburg mit der Arbeit „Ahas, König von Juda – Ein Beitrag zur Literatur und Geschichte des Alten Israel”. Am 26. Januar 2011 habilitierte sie sich mit der Arbeit „Segen – Aufgabe – Einsicht. Aspekte und Bilder des Alterns in den Texten des Alten Israel”.


Von April 2007 bis März 2013 war Dr. Ernst als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen der Universität Würzburg tätig. An der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz übernahm sie ab dem Wintersemester 2012/2013 eine Professurvertretung, anschließend arbeitete sie als Privatdozentin in der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München.


2006 nahm Dr. Ernst an einer Archäologischen Fortbildung „Biblische Archäologie“ des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaften des Heiligen Landes mit Lehrgrabung in Jordanien teil. Neben den üblichen Kenntnissen in Englisch, Französisch, Griechisch, Latein und Hebräisch hat sie Grundkenntnisse im modernen Arabisch sowie verschiedener alter Sprachen erworben, darunter Aramäisch, Phönizisch, Akkadisch, Hethitisch, Sumerisch und Hurritisch, Ugaritisch und Phönizisch.


Dies academicus 2016: Fremde Geschwister? Selbst- und Fremd-wahrnehmung unter den abrahamitischen Religionen

Im Wechselspiel von Selbst- und Fremdwahrnehmung entsteht Identität. Diese Erkenntnis ist längst zum soziologisch-psychologischen Alltagswissen geworden. Sie bewahrheitet sich aber auch in der historischen Analyse von Berufsgruppen, Nationen und nicht zuletzt von Glaubensgemeinschaften. Doch wie ernst können diese eine solche Identitätskonstruktion theologisch nehmen? Darf ein Andersgläubiger mitwirken dabei, wie ich mich als Gläubiger begreife? Welchen Status bekommt er – und sein Glaube – dann innerhalb meines Glaubens? Und wie sehr verstört, bereichert, bestätigt mich selbst der Blick auf Andersgläubige?

»Fremde Geschwister? Selbst- und Fremdwahrnehmung unter den abrahamitischen Religionen«: Unter diesem Titel stand der Dies academicus 2016 des Katholisch-Theologischen Seminars Marburg. In einer Zeit, in der das kulturell Trennende unter den Religionen hervorgehoben wird wie selten zuvor, stellten sich Fachleute aus den drei Religionsgemeinschaften die Frage, wie nah sich Christen, Juden und Muslime kommen im Geschäft von Selbst- und Fremdwahrnehmung, ohne das es auch ihre Identitäten nicht geben kann.

Nathanael Riemer referierte die jüdische Sicht und berücksichtigte dabei auch die Wechselwahrnehmungen innerhalb der »Judenheiten«. Ausgehend von der Frage, was der Koran Juden und Christen, den »Leuten des Buches« also, sagen will, entwarf die katholische Theologin Anja Middelbeck-Warwick eine Systematik interreligiöser Wechselbeziehungen und was »die Anderen« mit dem Selbstbild von Muslimen zu tun haben, erklärte der islamische Religionswissenschaftler und Imam Kadir Sanci .


Wann?
Mittwoch, 16. November 2016, 10:15 Uhr - 16:00 Uhr

Wo?

Katholisch-Theologisches Seminar
Deutschhausstr. 24, 35037 Marburg

Tel.: 06421 64335 -  E-Mail: ks@staff.uni-marburg.de



Gemeinsam für die Zukunft der katholischen Theologie in Marburg

Nach fast 70 Jahren der Zusammenarbeit unterzeichnen Theologische Fakultät Fulda und Universität Marburg formellen Kooperationsvertrag

 

Fulda . Am 23. September haben die Philipps-Universität Marburg und die Theologische Fakultät Fulda, die an der Philipps-Universität mit dem Katholisch-Theologischen Seminar (KS) präsent ist, ihre Zusammenarbeit mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. „Universität und KS arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll in der Lehrerausbildung zusammen. Jetzt steht die Kooperation auch rechtlich auf festem Boden“, erklärt Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg. Der Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, Prof. Dr. Dr. Bernd Willmes, dankte allen, die an der Ausarbeitung des Vertrags beteiligt waren, besonders auch den Rechtsabteilungen der Universität Marburg und des Bischöflichen Generalvikariats Fulda. Prof. Dr. Rupert Scheule, der Leiter des KS, sieht nun unter anderem in Studiengängen, die von der Theologischen Fakultät Fulda und der Uni Marburg gemeinsam angeboten werden, eine interessante Perspektive für beide Hochschulen.

 

Das Katholisch-Theologische Seminar (KS) ist eine mit der Philipps-Universität verbundene Einrichtung. Seit 1948 halten Professoren der Theologischen Fakultät Fulda bzw. ihrer Vorgängerhochschule in Marburg Vorlesungen für künftige Lehrerinnen und Lehrer. 1963 wurde das KS an der Philipps-Universität durch einen Briefwechsel des Bistums mit dem Kultusministerium ins Leben gerufen. Seither hat es sich als besondere Ausbildungsstätte einen Namen gemacht, an der bedeutende Theologen wie Eugen Biser lehrten. Als die Trägerschaft des KS im Jahr 2015 vom Bischöflichen Stuhl Fulda an die Theologische Fakultät Fulda überging, beschlossen die Partner, einen rechtlichen Rahmen für die bewährte Zusammenarbeit zu schaffen. Das KS bietet ein Studium Katholische Religion mit dem Abschluss Staatsexamen für Religionslehrer/innen für Gymnasien der Sekundarstufe I und II an. Derzeit studieren ca. 100 angehende Religionslehrer/innen in Marburg am KS.

~wMe ~


Prof. Harald Wagner verstorben

 

Fulda/Marburg/Münster (bpf). Der langjährige frühere Leiter des Katholisch-Theologischen Seminars an der Philipps-Universität in Marburg, Prof. Dr. Harald Wagner, ist am Dienstag in Münster im 73. Lebensjahr und 48. Jahr seines Priestertums verstorben.

 

Geboren am 12. Februar 1944 in Bennisch (Schlesien), kam Wagner 1946 nach der Vertreibung in die im Bistum Limburg gelegene Kleinstadt Gladenbach unweit Marburg. Nach dem Abitur in Gießen studierte er von 1963 bis 1965 in Frankfurt und München Philosophie und Theologie. Dem folgte das Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Gregoriana zu Rom, wo er mit einer Arbeit über das frühkatholische Problem zum Dr. theol. promoviert wurde. Am 10. Oktober 1968 wurde er in Rom durch Kardinal Franjo Šeper für die Diözese Limburg zum Priester geweiht. Nach zweijähriger Kaplanszeit in Frankfurt-Eckenheim wurde Dr. Wagner zur weiteren Studien freigestellt und habilitierte sich 1976 in München bei Heinrich Fries mit einer Arbeit über Johann Adam Möhler. Seit 1976 war er dann, unterbrochen durch eine religionspädagogische Professur in Schwäbisch Gmünd, im Dienst des Bistums Fulda tätig. Von 1976 bis 1980 Assistent am Marburger Theologischen Seminar, wurde er 1981 dessen Leiter, wirkte dabei zugleich auch als Professor für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät Fulda. Von 1982 an arbeitete er auch am Johann-Adam-Möhler-Institut Paderborn mit. Von 1994 bis 2009 war Wagner Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er noch als Emeritus unterrichtete. 



Neuer Studiengang „Bachelor of Arts“ in Katholischer Theologie

Ab dem Sommersemester 2016 startet im Kath.-theologischen Seminar (KS) ein neuer Studiengang „Bachelor of Arts“ neben dem Lehramtsstudium. Nähere Informationen zu diesem neuen Format gibt es auf den ausliegenden Flyern und unter:
www.uni-marburg.de/hosting/ks/studium 

 


Die Freiheit der „gehetzten Generation“ –

„Wir Freiheitsmüden“ von Rupert M. Scheule in Fulda vorgestellt

 

Fulda (fsw). Mit einer Lesung, mit Diskussion und Musik würdigte die Theologische Fakultät Fulda das jüngste Buch ihres Moraltheologen. Das Werk, dem die Zeitschrift „Psychologie heute“ bescheinigt, es sei „amüsant und geistreich“, handelt von Größe und Elend des freien Lebens und der Frage, ob Gläubige damit eventuell besser zurechtkommen. Dass an einer wissenschaftlichen Hochschule Bücher entstehen, sei noch nichts Besonderes, sagte Prof. Dr. Gregor Predel, der Prorektor der Theologischen Fakultät, in seiner Begrüßung. Dass die Vorstellung eines Buches aber derart großes Interesse finde, sei dann doch ungewöhnlich, so Predel im bis auf den letzten Platz besetzten Auditorium maximum der Fakultät. Der Dogmatik-Professor brachte dies in Zusammenhang mit dem Thema Freiheit, das Scheule in seinem Buch beleuchtet und „das uns noch immer bewegt“. In der Kirche gebe es noch zu viel Angst vor dem „Gottesgeschenk Freiheit“, die überwunden werden müsse. Uwe Globisch, der aus dem Raum Fulda stammt und nun als Programmdirektor im Münchner Traditionsverlag Kösel arbeitet, bekannte, ihm sei es eine Herzenssache gewesen, die Entstehung von „Wir Freiheitsmüden“ verlegerisch zu begleiten.

 

Das Buch selbst wurde in einem unterhaltsamen Mix aus Lesung und Diskussion vorgestellt. Der Autor trug mehrere Passagen seines Werkes vor, woraufhin ihm Prof. Dr. Markus Tomberg, der Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik in Fulda, launig auf den Zahn fühlte. Dabei ging es um Probleme, die alltäglich erscheinen, aber doch „viel mehr Konzentration erfordern als der ZDF-Fernsehgarten“, wie Scheule schreibt. Wie kommen wir damit zurecht, zwischen den Modellen Slim Fit, Easy Fit, Relaxed Fit, Baggy, Extra Baggy, Stonewashed Acidwashed und Used-Look wählen zu sollen, wo wir doch einfach nur eine Jeans kaufen wollten? Während es hier zu viel Freiheit gibt, haben wir in anderen Lebensbereichen zu wenig davon. Scheule schreibt, er kenne keinen Angehörigen der sog. „gehetzten Generation“, keinen Erwachsenen mittleren Alters also, der „zwischen der Arbeitsverdichtung im Job und den Aufmerksamkeitserfordernissen, die Kinder, Partner, Eltern oder Freunde an ihn richten, nicht mit vollem Pathos nach mehr Freiheit schreit. Unsere innere FDP will noch immer über die Fünf-Prozent-Hürde!“. Der Moraltheologe glaubt, da helfe nur eine Freiheitskultur, die Ja sagt zur Freiheit, aber auch zu ihrer Endlichkeit.

 

Einen heiteren musikalischen Höhepunkt setzte schließlich Studienrat Dominik Ritter, Wissenschaftlicher Assistent der Fakultät, mit einem elektronisch verfremdeten Violinenstück. Danach stärkten sich die Zuhörer, unter ihnen auch Bischof Heinz Josef Algermissen und Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, an Weißwein und Gebäck.


Wie geht Bibel?

Ökumenische Vortragreihe


August-September 2017 im EPH

"Gemeinsam zum Geschenk"

Ferienspiele 2017 für Grundschulkinder von 6 - 13 Jahre vom 7. - 11. Aug. 2017