Gottesdienste St. Peter und Paul

 

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Kontakt

Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
Biegenstraße 18
35037 Marburg

Tel.: 06421 / 169570
Fax: 06421 / 1695720


Neue Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr Mi. 13.00 Uhr - 16.00 Uhr


Am 22. und 23. November bleibt das Pfarrbüro wegen Fortbildung geschlossen!


Blickpunkt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Veranstaltungskalender

Flüchtlinge in St. Martin, Betreuung durch die Gemeinde und wie es dazu kam
Prachatitz-Kreuz in St. Peter und Paul
Prachatitz-Kreuz in St. Peter und Paul

Mach mich zum Werkzeug Deines Friedens


Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glaube bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung droht;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass Ich Freude bringe, wo Kummer wohnt.


Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröster werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern, dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.
(Franz von Assisi)


Aufruf zum Flüchtlingsthema von Pfarrer Nentwich


Flüchtlingsunterbringung in den Gemeinderäumen von St. Martin / Wehrda geplant


Bischof Algermissen hat in einem Schreiben vom 16. September 2014 die große Bitte an Pfarrgemeinden und Klöster gerichtet, leer stehende Räumlichkeiten, die für eine Unterbringungen von Flüchtlingen geeignet scheinen, den Kommunen zu melden und damit einen Beitrag zur Nächstenliebe zu leisten.


In unserem Gemeindegebiet kämen dafür die Gemeinderäume in Wehrda in Frage, die unter der Kirche liegen. Die Gremien der Pfarrgemeinde haben sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Am Patronatsfest St. Martin hat Pfr. Nentwich das Votum der versammelten Gemeinde eingeholt. Auch hier war die Mehrheit dafür, die Türen für Flüchtlinge zu öffnen. Den städtischen Behörden wurde dies mitgeteilt, und sie haben die Eignung der Räumlichkeiten bestätigt.


Nun muss nach Ausweichmöglichkeiten für die bestehenden Gruppen gesucht, einige Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, für eine entsprechende Einrichtung gesorgt und Ehrenamtliche gefunden werden, die bereit sind, Kontakt zu halten und die Flüchtlinge in ihrem Alltag zu unterstützen.


Es wäre ein wunderbares Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe, wenn es uns als Kirchengemeinde gelänge, Menschen auf der Flucht ein Obdach zu gewähren.


Wer seine Mithilfe anbieten möchte, bitte im Pfarrbüro melden.


Aufruf zur Abstimmung der Gemeinde am 04. Jan. 2015

Liebe Gemeinde, liebe Mitchristen, liebe Katholiken in Wehrda,


immer mehr Menschen werden in diesen Tagen durch Krieg und Terror aus Ihrer Heimat vertrieben. Ob etwa in Afrika wie in Mali, Nigeria, und dem Sudan oder im nahen Osten durch die Konflikte in Syrien und im Irak, unzählige Menschen verlieren ihr Heim und können ihr Leben nur durch Flucht retten.


Wenn Flüchtlinge bei uns ankommen, stehen sie vor dem Nichts und benötigen dringend eine Unterkunft.


Bischof Algermissen hat in einem Schreiben von 16. September 2014 die Bitte an die Pfarrgemeinden des Bistums gerichtet, leer stehende Räumlichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen und damit einen aktiven Beitrag zur Nächstenliebe zu leisten.


In der Gemeinde St. Peter und Paul kommen hierfür die nur wenig genutzten Gemeinderäume unserer Kirche St. Martin in Frage. Die Gremien der Pfarrgemeinde haben sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen und die grundsätzliche Eignung der Räumlichkeiten wurde von den Behörden bestätigt. Es ginge um die Unterbringung einer Familie, maximal sechs bis acht Personen.


Das Thema haben wir als Wehrdaer Katholiken auf dem Patronatsfest und in der Pfarrversammlung vom 11. Dezember 2014 diskutiert. Die Stimmung für eine Freigabe der Räume war mehrheitlich positiv.


Wir bitten nun Sie um Ihr Votum.

  • Sollen Flüchtlinge aus Arabien und/oder Afrika in die Gemeinderäume von St. Martin aufgenommen und betreut werden?
  • Sind Sie persönlich bereit, bei der Betreuung der Flüchtlinge im Rahmen Ihrer Möglichkeit mit zu helfen?

Die Stimmabgabe soll nach der Messe am 04. Januar 2015 in St. Martin erfolgen. Stimmberechtigt sind alle Wehdaer Katholiken.


Sollten Sie verhindert sein, teilen Sie uns bitte Ihre Entscheidung per E-Mail an: konrad@wundt.de oder durch Ausfüllen des beiliegenden Stimmzettels mit.

Die Stimmzettel können Sie bei Familie Brunen (Unter den Steinbrüchen 2), Familie Bursch (Ernst-Lemmer-Str. 59), Familie Eschebach (Sachsenring 6), Familie Gerlach (Mecklenburger Str. 18),  Familie Kettner (Unter dem Gedankenspiel 50), Martin Turek (Ernst-Lemmer-Str. 48), Familie Wundt (Am Kornacker 14) abgeben.

Hierfür haben Sie bis zum 11. Januar 2015 Zeit. Wir werden Sie nach der Auszählung über das Ergebnis unterrichten und Sie dann immer wieder über den neuesten Stand informieren.


Wir danken herzlich für Ihre Teilnahme und Engagement und wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes neues Jahr.


Für das Organisationsteam

Martin Turek und Konrad Wundt


„Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen!“ (Mt 25,35).



Ergebnis der Abstimmung über die Aufnahme von Flüchtlingen in St. Martin

Durch die Vertreibung vieler Menschen im Nahen Osten und Afrika wurde in der Pfarrei überlegt, die Gemeinderäume von St. Martin in Wehrda für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen und damit einen aktiven Beitrag zur Nächstenliebe zu leisten.

Dieses Thema wurde mit den Wehrdaer Kirchgängern auf dem Patronatsfest und in der Pfarrversammlung ausführlich diskutiert. Um sich ein Meinungsbild zu verschaffen, wurde vom 4. bis 11. Januar 2015 ein Votum abgehalten mit folgendem Ergebnis:


Abstimmung:
Abgegebene Stimmzettel: 50
Votum per e-mail: 19
Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen: 69


Abstimmungsergebnis:
Frage 1: Sollen Flüchtlinge aus Arabien und/oder Afrika in den Gemeinderäumen von St. Martin aufgenommen werden?
Ja: 56 / 81,2%. Nein: 3 / 4,3%. Enthaltung: 9 / 13,0%.
Sondervotum: 1 / 1,4% (ja, wenn es Christen sind; nein, wenn es Muslime sind)


Frage 2: Sind Sie persönlich bereit, bei der Betreuung der Flüchtlinge im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit zu helfen?
Ja: 30 / 43,5%. Nein: 20 / 29,0%. Enthaltung: 18 / 26,1%.
Sondervotum: 1 / 1,4% (ja, wenn es Christen sind; nein, wenn es Muslime sind)


Die Abstimmung zeigt erfreulicherweise eine überaus positive Einstellung zur Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen. Aus diesem Grund ist ein Arbeitskreis „AK Flüchtlinge“ gegründet worden, der sich um die aufkommenden Fragen kümmert.


Weitere Daten und Fakten zum Thema finden Sie im Protokoll des PGR unter Punkt 4:


Leitbild für St. Peter und Paul:

Nehmen-Leben-Geben

Ihre Meinung ist gefragt!

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für katholische Christen und die, die es werden oder bleiben wollen