Gottesdienste St. Peter und Paul

 

Gottesdienste im Pastoralverbund

 

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Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
Biegenstraße 18
35037 Marburg

Tel.: 06421 / 169570
Fax: 06421 / 1695720


Öffnungszeiten des Pfarrbüros
Mo. - Fr. 10.00 - 12.00 Uhr Mo. 14.00 Uhr - 16.00 Uhr


Blickpunkt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Fragekarten

Leitfaden für die Gespräche

Leitfaden für die Gespräche

Einleitung

 

Die meisten Menschen haben von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, schon gehört. Über eine Milliarde Menschen nennen sich nach ihm „Christen“.

Einer davon sind Sie! Sicher werden Sie von ihm erzählen. Als getaufte Christen – für Sie nichts Neues – haben Sie Anteil an dem Besonderen, Anerkennenswerten und Zukunftsfähigen dessen, was mit ihm auf Erden begonnen hat: Die Hoffnung auf den neuen Himmel und die neue Erde.

Jesus Christus, sein Lebensstil, seine Weise, Gott und den Menschen nahe zu sein, seine Hingabe von Geburt bis Tod und seine Auferstehung sind uns wichtig.

Und deshalb möchten wir – gerade auch in Zeiten, in denen Kirche in einem großen Umbruchsprozess steht – mitarbeiten, dass SEINE Gemeinde sich weiterentwickelt, zukunftsfähige Wege sucht und beschreitet, dass die Frohe Botschaft gelebt und verkündet wird, dass wir Zeugnis geben: Kirche ist da – für die Menschen.

 

Mit anderen Worten: Wir wollen etwas in Bewegung bringen. So kam die Idee auf, eine Reise zu den Menschen zu machen, die nicht (mehr) da sind. Nach dem Bericht aus dem Lukasevangelium „danach suchte der Herr 72 andere Jünger aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.! (Lk 10,1)   haben wir das Projekt „Werde Jünger“ genannt – ein Arbeitstitel, der auf die 72 Jünger hinweist.

Lk 10,1 ist uns Anstoß, der verdeutlicht, was wir mit unserem Projekt vorhaben: Wir möchten, dass christliche Gemeinde wächst. Wir möchten Menschen neu für die Kirche begeistern, indem sie den katholischen Glauben (wieder) entdecken. Wir wollen das Augenmerk auf die lenken, die nicht da sind im Gemeindeleben. Ihnen wollen wir einen Weg bereiten, sie begleiten, Jünger/innen zu werden.

Wir suchen wichtige Bausteine für eine zukünftige Pastoral. Um sie zu finden, wollen wir uns in einem ersten Schritt auf die Reise machen: Wir wollen hören, was die Menschen denken, was sie beschäftigt, was ihnen im Leben wichtig ist. Wir wollen Gott und die Kirche bei den Menschen entdecken. Dazu dienen die Gespräche. Was wir dort hören und sammeln, wird uns helfen, Dienstag, den 19. März 2019 vorzubereiten. An diesem Tag werden wir die Erkenntnisse präsentieren und erste Konsequenzen und Schritte planen.

Es ist großartig, dass Sie uns bei den Besuchen unterstützen wollen. Wir haben mit den Gesprächen bereits letztes Jahr sehr gute, sehr schöne Erfahrungen gemacht. Die wünschen wir Ihnen auch!

Den Leitfaden haben wir erstellt, um Sie dabei zu unterstützen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an einer Schulung am 19. und 29. Januar 2019 teilzunehmen, zu der wir Sie sehr herzlich einladen (siehe Infoblatt Schulung). Die Phase der Hausbesuche wird vom 1.-28. Februar 2019 sein.

 

 

 

Leitfaden für die Gespräche

 

1.     Auswahl der Gesprächspartnerin / des Gesprächspartners

Überlegen Sie, wen Sie gerne besuchen wollen. Die zu Besuchenden sollten auf dem Gebiet der Filialgemeinde Wehrda wohnen. Wir haben diesen Stadtteil ausgewählt, weil wir ihn als Pilotprojekt für gegebenenfalls spätere Projekte nehmen wollen. In einem begrenzten Raum versprechen wir uns mehr Aufmerksamkeit und Bewegung.

Es können Menschen aus Familie, Freundeskreis, Sonntagskirchengemeinde, Nachbarschaft oder Arbeitsumfeld sein. Menschen, die mit katholischer Kirche zu tun haben. Sie können sich selbst auf die Suche machen oder die Listen nutzen, die wir zusammengestellt haben (Sonntagsgottes-dienstgemeinde, Altenheim, Hochhäuser, Familie, die 2018 Firmung hatten; Familien, die 2018/19 Ek; Weggezogene, Tauffamilien, u.a.)

 

2.     Ankündigung der Besuche

Versuchen Sie, telefonisch, brieflich oder persönlich Kontakt im Vorfeld aufzunehmen und erzählen Sie, was wir vorhaben (Formulierungen aus der Einleitung können dabei helfen).

Machen Sie einen Termin aus. Das Gespräch wird 30-60 Minuten dauern. Vereinbaren Sie vorher den Zeitrahmen. Fragen Sie, ob Ihr Gesprächspartner die Fragen vorher haben möchte. Sie stehen auf unserer Homepage www.peterundpaul-marburg.de

Weisen Sie in diesem Fall darauf hin, dass man sich Fragen aussucht und nicht alle Fragen beantwortet werden müssen.

Und kündigen Sie an, dass Sie zu zweit kommen und sich ausweisen können.

 

3.     Haltung der Besucher

Jede Meinung zählt! Vielfalt ist erwünscht! – Signalisieren Sie durch Ihre Haltung Wertschätzung für die Person, die Sie besuchen. Und dass Sie sehr interessiert, was der andere denkt und empfindet. Seien Sie einladend, offen und neugierig beim Zuhören. Gutes Zuhören ermutigt zum Reden.

4.     Das Gespräch

Vereinbaren Sie im Zweierteam vor dem ersten Besuch, wie der Besuch ablaufen soll; wer beginnt? Wer nimmt die aktivere Rolle ein? Wechseln Sie sich in den Rollen ab?, etc.

Vereinbaren Sie mit dem Besuchten, dass Sie die ein oder andere Notiz machen.

Sichern Sie Vertraulichkeit und Anonymität zu.

Beginnen Sie mit der Eisbrecherfrage: „Seit wann leben Sie in Wehrda? Was gefällt Ihnen hier?“

Dann breiten Sie die Fragenkarten aus und bitten Sie den Besuchten, eine Frage auszusuchen. Wenn die Frage beantwortet ist, kommt die nächste dran. Es müssen auf keinen Fall alle Fragen beantwortet werden! Kein Leistungsdruck! Es geht um ein gutes Gespräch.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Fragen nicht passen, können Sie die Jokerfrage verwenden: „Gibt es noch eine Frage, die zu stellen wäre – wenn Sie auf sich persönlich, Familie, Kirche oder Gesellschaft schauen?“

5.     Ende des Gesprächs

Fragen Sie den Besuchten, welchen Rat er uns mitgeben will. Laden Sie zur Ergebnispräsentation am 4. April 2019 ein. Nutzen Sie dazu die Einladungskarte, mit der man sich anmelden kann (am besten zwei Karten geben, damit man eine zum Anmelden und eine zum Behalten hat).

Machen Sie noch einmal deutlich, welche Bedeutung die Gespräche für die zukünftige Pastoral hat. Die Auswertung der Gespräche wird maßgeblich dazu beitragen, die Arbeit des Pfarrgemeinderats und der ganzen Kirchengemeinde St. Peter und Paul kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls neu auszurichten oder auch zu bestärken. Kündigen Sie an, dass im März die Auswertung der Gespräche stattfindet und es eine Information darüber geben wird.

Wenn Sie wollen, schließen Sie das Gespräch mit einem Segen oder einem Gebet (siehe Anlage).

 

6.     Notizen – Ausfüllen des Evaluationsbogens

Es hat sich bewährt, während des Gesprächs etwas aufzuschreiben (kleine Pausen, die dadurch entstehen, sind auch Pausen zum Nachdenken für die Besuchten).

Beantworten Sie nach dem Besuch möglichst bald die vier Fragen auf dem Evaluationsbogen und verschicken ihn per Mail   oder handschriftlich per ausgedrucktem Formular.

Schicken Sie die Dateien möglichst umgehend, aber bis spätestens 1. März 2019 an N.N ( interview@peterundpaulmr.de ).

Benennen Sie die Dateien mit Ihrem Namen und fortlaufender Nummer bei mehreren Gesprächen, z.B.    Gespräche_P72_Nentwich/Müller1.

Handschriftlich ausgefüllte Evaluationsbögen können Sie in der Sakristei Wehrda oder St. Peter und Paul abgeben oder in den Pfarrbüro-Briefkasten einwerfen (bis 1. März 2019).

Bitte auf den Umschlag schreiben:         Gespräche_Werde Jünger

z. Hd. N.N.

7. Organisatorisches

Um Sie per Mail mit dem Evaluationsbogen zu versorgen, schicken Sie eine Mail an (Email-Adresse…) bzw. nehmen Sie telefonisch Kontakt auf, wenn Sie ihn in ausgedruckter Form benötigen (Tel….).

Die Fragenkarten haben Sie entweder schon erhalten oder Sie geben uns Bescheid, damit wir Sie damit versorgen.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an jemanden aus der Projektleitung. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen!

Sabine Löhnert                  Sabine.153@web.de                                                             0175-3355777

Mathilde Bursch               mathilde.bursch@gmx.de                                                 06421-84421

Herrmann Butkus            hermann.butkus@pastoral.bistum-fulda.de      06421-58 61550

Klaus Nentwich                 klaus.nentwich@peterundpaulmr.de                   06421-169570

 

 

Marburg, im Dezember 2018                                        Orgateam