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Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
Biegenstraße 18
35037 Marburg

Tel.: 06421 / 169570
Fax: 06421 / 1695720


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Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr Mi. 13.00 Uhr - 16.00 Uhr


Blickpunkt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Veranstaltungskalender

Katholikentag in Marburg 2014

Der Prophet Jeremia hat die in Babylon als Minderheit lebenden Israeliten aufgefordert, ihr Leben und damit auch das Leben in ihrem Umfeld für sich und die Stadt Babylon positiv zu gestalten. Sie sollten der Stadt Bestes zu suchen, „denn wenn‘s ihr wohl geht, dann geht‘s auch euch wohl“ (Jeremia 29,7).


Auch in Marburg bilden wir Katholiken eine Minderheit. Auch wir wollen uns öffnen und zeigen, dass wir eine lebendige Kirchengemeinschaft sind. Deshalb steht unser Katholikentag unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“.


Der Katholikentag ist ein weiterer Baustein des im Frühjahr 2013 ins Leben gerufenen „Zukunftsprozesses“, der die katholische Kirche in Marburg aus ihrem Schattendasein herausführen soll.


Mit dem Katholikentag möchten wir auch für mehr Engagement werben, denn eine Stadt braucht soziale Balance und soziale Gerechtigkeit.


Unsere Stadt braucht das Miteinander, nicht das Nebeneinander; nicht Abgrenzung von der Außenwelt, sondern konsequentes Sich-Einlassen.

 


Katholikentag in Marburg - Suchet der Stadt Bestes


Eine Rückschau


Als 2013 die Idee aufkam, im Rahmen eines Zukunftsprozesses für die Katholische Kirche in Marburg 2014 einen regionalen Katholikentag zu veranstalten, waren die Vorstellungen darüber noch vage und der Aufwand dafür noch ungewiss. Würden die Marburger Katholiken diese Aufgabe schultern können?


Schon bald war das Motto klar – ein Ausspruch des Propheten Jeremia: „Suchet der Stadt Bestes“ – sollte mit Inhalt gefüllt werden. Eine erste Struktur für die Vorbereitungsteams wurde entwickelt und im August 2013 vorgestellt. Für die Initiatoren war der Zuspruch überraschend, und schnell bildeten sich engagierte Teams, die von da an in regelmäßigen Sitzungen die Gestaltung des Tages, die Organisation und die Abwicklung vorbereiteten. Schnell fanden sich fast einhundert Frauen und Männer, die keine Arbeit, keinen Aufwand scheuten, ihren Teil zum Gelingen des Tages beizusteuern.


Schon Anfang 2014 war unser Motto bis in die Spitzen der lokalen Politik gedrungen, sodass der Oberbürgermeister in seiner Neujahrsansprache darauf Bezug nahm. Bald griff auch die Presse das Thema auf und begann, in regelmäßigen Veröffentlichungen auf das Ereignis einzustimmen. Wichtig war für alle, dass dieser Tag der Katholiken ein Tag für alle Bürgerinnen und Bürger Marburgs und Umgebung sein sollte. Es sollte auf der einen Seite deutlich gemacht werden, wo und wie sich Katholiken in Marburg für das Wohl der Stadt und ihrer Menschen einsetzen und zum anderen die Besucher anregen, darüber nachzudenken, wie sie sich selbst einbringen könnten.


Da die Veranstaltung von allen Katholiken des Patoralverbundes Hl. Elisabeth, dem fünf Pfarreien und die Katholische Hochschulgemeinde angehören, geplant und gestaltet wurde, führten Vorbereitungsarbeit und der Tag selbst zu einem oftmals ersten Kennenlernen der Mitglieder der verschiedenen Gemeinden. So rückte man sich ein ganzes Stück näher und fand und findet seitdem ein besseres Miteinander.

 
Der Tag selbst sollte fröhlich und heiter, besinnlich und nachdenklich sein. Er sollte Alten und Jungen aller Glaubensrichtungen ein lange nachhallendes Erlebnis sein. Der Vorabend stand daher ganz im Zeichen der Gemeinsamkeit der Religionen. Gesang und Tanz christlicher, jüdischer und muslemischer Gruppen drückten Freude und Verbundenheit aus. Die Nacht hindurch konnte im Geiste von Taizé und in Eucharistischer Anbetung gebetet werden.


In einer übervollen Kirche feierten am folgenden Tag die Christen mit Bischof em. Prof. Dr. Joachim Wanke einen festlichen Gottesdienst. Am Nachmittag präsentierten sich die zahlreichen Hilfsorganisationen mit ihren Angeboten, wurden Workshops zu theologischen Themen veranstaltet, konnte sich jung und alt in verschiedenen Gruppen körperlich oder musisch betätigen.

  
Als besonderes Highlight und Abschluss des Katholikentags sprach Pater Anselm Grün im prall gefüllten Audimax vor einem begeisterten Publikum zum Thema „Die acht Seligpreisungen – Pfad zum gelingenden Leben“ und krönte damit den Tag.


Ein Dank gilt allen Beteiligten und den vielen Spendern, die alle zum Gelingen beigetragen haben. Das gibt Mut, einen solchen Tag in ein paar Jahren zu widerholen.


Franz Xaver Brock


Nachhall des Marburger Katholikentages

Pflänzchen wurde zum Baum


Der Marburger Katholikentag am 29. Juni 2014 hat viele Menschen in der Universitätsstadt bewegt. Was ist davon geblieben - Ein Vierteljahr nach dem Katholikentreffen?

Fragen an Pfarrer Klaus Nentwich, St. Peter und Paul und Moderator des Katholikentages.

Das Motto des Katholikentags lautete „Suchet der Stadt Bestes“. Was wurde an „Bestem“ gefunden?

Viele Engagierte – ob Ehrenamtliche oder Hauptamtliche – machten mit. Sie hatten Freude am Einsatz für andere. Durch das Treffen entstanden neue Kontakte zu anderen Gruppen, Gemeinschaften, Anbietern, Unternehmern, Behörden und Ämtern.


Die Konzentration an christlichem Leben an diesem Tag machte deutlich: Wir sind mehr als wir denken – und vitaler, als wir oft eingeschätzt werden. Wir als katholische Kirche in Marburg wurden hier mit großer Offenheit wahrgenommen. Die Botschaft hieß: Ihr seid herzlich willkommen!
 
Das Katholikentreffen erforderte viel Einsatz – auch von Ihnen. Hat es sich im nachhinein „gelohnt“?

Es ist etwas gewachsen. Aus einem Pflänzchen wurde ein Baum. Der Katholikentag war ein erster Schritt der sechs Gemeinden der katholischen Kirche Marburg und Fronhausen auf dem Weg in eine gute Zukunft. Das Treffen hat aber nicht nur nach innen gewirkt, sondern nach außen, wie wir das wollten. Die tolle Pressearbeit auch im Vorfeld über sechs Monate hat dazu beigetragen. Das hat sich bewährt und soll weiterverfolgt werden..
 
Was ist in den Gemeinden und in der Stadt noch an „Nachhall“ zu hören?

Katholische Kirche hat ihre gute Seite gezeigt und Spuren in den Köpfen der Einwohner Marburgs hinterlassen. Das weiß ich aus Rückmeldungen von Teilnehmern. Sie berichten mir, dass sie immer noch davon zehren sowie innerlich davon berührt sind. Durch das Treffen ist ein Netzwerk aus unterschiedlichsten Verbindungen gewachsen. Die Gemeinschaft unter den Gemeinden des Pastoralverbundes ist gestärkt worden.

Das Interview führte Hans-Joachim Stoehr
Bonifatiusbote Nr. 43, 26. Oktober 2014


Wie geht Bibel?

Ökumenische Vortragreihe


August-September 2017 im EPH

"Gemeinsam zum Geschenk"

Ferienspiele 2017 für Grundschulkinder von 6 - 13 Jahre vom 7. - 11. Aug. 2017