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Katholisches Pfarramt
St. Peter und Paul
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Blickpunkt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des "Blickpunkt", des Mitteilungsblattes unserer Gemeinde.


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Veranstaltungskalender

Predigt von Pfarrer Franz Langstein zum Zukunftsprozess

Predigt vom 28.April 2013

Zukunftsprozess der katholischen Kirche in Marburg und Region.

Liebe Schwestern und Brüder,

1.

Wir leben heute in einer Zeit, in der sich nicht wenige Christen Sorgen um die Kirche machen. Ich muss jetzt nicht im Einzelnen die Probleme aufzeigen - sie sind Ihnen bekannt. Aber gerade weil wir in solchen Zeiten leben, in denen Glaube, Kirche, Religion usw. nicht mehr selbstverständlich sind, ja gar lächerlich gemacht werden, ist es umso wichtiger, dass jeder einzelne von uns seine Verantwortung für Glaube und Kirche erkennen muss. Christ sein heißt heute nicht mehr einfach nur in die Kirche gehen, Sakramente empfangen, religiöse Pflichten erfüllen, Gutes tun, sondern vielmehr auch, sich einzubringen und sich der eigenen Verantwortung für die Kirche bewusst zu werden. Diese Mitverantwortung für Glaube und Kirche ergibt sich einfach aufgrund unserer Taufe. Oder um es einfach mal ganz konkret zu benennen: Was heißt das für mich, katholischer Christ in Marburg zu sein? Bei genauerem Hinhören auf diese Frage spüren wir allerdings, dass diese Frage ein wenig zu kurz greift. Sie kann uns überfordern. Also ist es besser zu fragen, was heißt es für uns, die wir katholisch getauft sind, Christen in dieser Stadt zu sein? Dann spüren wir und ahnen wir, dass damit nicht nur ich gemeint bin, ja nicht einmal nicht nur wir als Kirchengemeinde, sondern über alle Gemeindegrenzen hinweg wir als katholische Kirche in Marburg gemeint sind. Also: Welche Aufgabe und Verantwortung haben wir als Katholiken in Marburg für Glaube und Kirche? Diese Frage müssen wir uns als Getaufte stellen, hat uns doch Jesus selbst zugesagt: „Ihr seid das Licht der Welt“ und „Ihr sollt euer Licht nicht unter einen Eimer stellen“. Wir sollen also das, was wir über die Welt hinaus haben, Glaube, Hoffnung, Gotteserkenntnis usw., nicht für uns behalten, sondern hineinstrahlen in diese Stadt, weil das Licht, das der Glaube schenkt, heilsam ist für die Menschen. So ist unsere Überzeugung.

2.

Dieser uns von Christus her gegebenen Aufgabe stellt sich ein Prozess, der sich „Zukunft der katholischen Kirche in Marburg und Region“ nennt. Ziele dieses Prozesses sind drei. Erstens: Es geht darum, sich der Mitverantwortung für Glaube und Kirche bewusst zu werden. Zweitens: dieser Mitverantwortung können wir nicht nur allein gerecht werden, sondern müssen auch über Gemeindegrenzen hinweg eine bessere Vernetzung aller katholischen Kirchengemeinden und Verbände, wie Malteser, SKF, Pfadfinder, usw. zustande bringen. Es geht also um bessere Zusammenarbeit untereinander, da die anstehenden Aufgaben nicht immer allein bewältigt werden können. Drittens: Es gilt wahrzunehmen, was denn unsere Aufgaben hier in Marburg als katholische Christen sind. Was können wir tun, um unserer christlichen Sendung gerecht zu werden? „Sucht der Stadt Bestes“, heißt es beim Propheten Jesaja. Was wird von uns erwartet? Diesen Zielen und Fragen dient der Zukunftsprozess.

3.
So haben sich alle katholischen Verbände unserer Stadt und - bis auf Liebfrauen - alle katholischen Kirchengemeinden unserer Stadt über ihre Vertreter in einer Steuerungsgruppe zusammengesetzt, um diesen Prozess voranzubringen. Professionell wird dieser Prozess begleitet durch zwei Berater aus dem theologisch pastoralen Institut in Mainz. Die Steuerungsgruppe, so sagt es ja der Name, steuert diesen Prozess. Wichtig ist jedoch, dass möglichst viele aus den Gemeinden und Verbänden diesen Prozess mittragen. Um diesen Prozess voran zu bringen, werden zunächst fünf Projekte verwirklicht, die ich Ihnen hier kurz vorstellen möchte und an denen Mitarbeit gewünscht wird.

4.
Erstens:
ein Projekt ist bereits abgeschlossen Es war ein sehr spannendes Projekt und nannte sich „Blick von außen“. Aus unserer Stadt wurden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eingeladen, uns ihre Sicht über die katholische Kirche zu sagen. Wie nehmen Sie die katholische Kirche in Marburg wahr? Was erwarten Sie von der katholischen Kirche? Was wünschen Sie für die katholische Kirche? Was könnte sie ihrer Meinung nach besser machen? Ein Gesichtspunkt, der bei diesen Gesprächen besonders deutlich wurde, war, dass von vielen bemängelt wird, dass das Gute, was die katholische Kirche hat, kaum bekannt ist. Sie tut zu wenig, um nach außen besser wahrgenommen zu werden. Das muss zu denken geben.
Zweitens:
ein zweites Projekt ist die Vinzenzgemeinschaft. Die Vinzenzgemeinschaft ist die größte Laienorganisation der katholischen Kirche weltweit. Christen, die verbindlicher ihr Christsein leben möchten, können hier zusammen kommen. Auf drei Säulen ruht die Vinzenzgemeinschaft: Spiritualität, Caritas, Gemeinschaft.
Drittens:
für 2014 ist ein Marburger Katholikentag geplant. Dieser Tag soll unter uns die Gemeinsamkeiten fördern und nach außen zeigen, für was wir Christen stehen.
Viertens:
für die Außendarstellung einer Gemeinschaft ist es heute unerlässlich, einen guten Internetauftritt zu haben. So z.B. informieren sich Neuzugezogene gerne im Internet, was denn die katholische Kirche in Marburg anbietet. Wenn man aber heute „katholische Kirche in Marburg“ eingibt, kommt nichts Gescheites. Wir arbeiten also an einem guten Internetauftritt.
Fünftens:
die Entwicklung der Kirche muss Schritt halten mit der Entwicklung einer Stadt. So wird in Marburg in absehbarer Zeit ein neues Campusgelände entstehen. Auch die Stadthalle wird umgebaut zu einem Kulturzentrum. Die katholische Hochschulgemeinde und die Kirchengemeinde Peter und Paul und das katholische Seminar in der Deutschhaussstraße werden also künftig ganz zentral im Campusgelände und im Bereich des Kulturzentrums liegen. Was heißt das für uns katholische Christen, solche zentrale Liegenschaften zu haben?

5. Für all diese Projekte suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ganz besonders vor allem für den anstehenden Katholikentag. Wer neugierig geworden ist, wer mit gestalten möchte, kann sich einfach bei den Pfarrbüros melden.


FSJ-Stelle frei

Ab dem 1. August 2017 freie FSJ-Stelle in unserer Gemeinde

"Gemeinsam zum Geschenk"

Ferienspiele 2017 für Grundschulkinder von 6 - 13 Jahre vom 7. - 11. Aug. 2017

Segeltörn für Jugendliche von 13 - 15 Jahren vom 17. bis 21. Juli 2017